It’s Frühling, Baby!

Es ist Zeit für eine Bestandsaufnahme. Was tut sich in den Hochbeeten? Fangen wir bei den Frühlingszwiebeln an und gehen dann weiter zu den wirklich wichtigen (essbaren) Pflanzen:

Die Schneeglöckchen ließen sich erst mal gar nicht blicken. Die Hyazinthen haben den Anfang gemacht und sind dafür jetzt umso präsenter: die ersten beiden Blütentrauben wachten wie Türsteher über den Knoblauch im Hochbeet nebenan. Die Muscari folgen und die Tulpen brauchen am längsten, um in die Hufe zu kommen. Der Blütengeruch auf dem Balkon wird nun stetig strenger (die Bezeichnung „Duft“ wäre hier irreführend) und entfaltet mitunter eine leicht benebelnde Wirkung. Ich habe also eine mit Frühblühern überquellende Holzkiste und brauche den Platz jetzt eigentlich für das Gemüse. Nach den Frühblühern waren in diesem Beet die Tomaten und Möhren eingeplant, aber ich warte wohl noch auf die Tulpen.

Meine bessere Hälfte musste vor kurzem mit dünner Stimme anmerken, dass der Platz auf dem Balkon nun aufgebraucht sei. Hinsichtlich des stark limitierten Faktors „Platz“ erkenne ich also großen Nachbesserungsbedarf bei meiner Hochbeetlogistik.

Der Knoblauch wächst und gedeiht, wobei sich in den Zwischenräumen jetzt noch ein paar Erdmandeln tummeln. Ob die beiden gut miteinander können, weiß ich gar nicht, aber über den Platz hatten wir ja schon gesprochen… Für den Fall, dass dann jemand später eine negative Bemerkung über die ungeordnete Bepflanzung macht, kann ich diese Person mit einem vor Fachwissen strotzenden Vortrag über die Vorteile einer Mischkultur niederringen.

Hochbeet Nr.3 beherbergt momentan ein wenig Schnittsalat, Radieschen und Mairübchen, wobei man hier sehr schön die Stelle erkennt, an der ich die Tüte ein wenig zu motiviert geschüttelt habe:

Im vierten und letzten Hochbeet stößt man derzeit auf zwei Erdbeerpflanzen, ebenfalls Schnittsalat, sowie die ersten Anzeichen von Rucola und Blattsenf. Die Kräuter habe ich von vornherein extra gepflanzt, soviel Weitsicht war immerhin da. Drinnen befindet sich momentan noch der Gemüsekindergarten, deren Bewohner jedoch aufgrund guter Frühförderung bald das Vorschulalter erreichen. Darunter Tomaten, Chilis, Paprika, Mondbohnen…

Ich habe diesmal auch Anzuchttöpfe aus Pappe ausprobiert, die später nicht entfernt werden müssen, sondern direkt mit den Pflanzen ins Hochbeet wandern können und dort zersetzt werden. An sich ein guter Plan, nur macht sich feuchte Pappe drinnen nicht so gut.

Und sie werden so schnell groß…

 

 

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